Häufige Fragen
Wer kann bei Special Olympics mitmachen?

Das Mindestalter beträgt 8 Jahre. Die Teilnehmenden haben eine geistige/mentale Behinderung; Entwicklungsstörungen im Denken, Wahrnehmen, Urteilen; sie sind auf spezielle Lebensbegleitung angewiesen.

Was heisst geistige Behinderung/mentale Behinderung?

Aufgrund einer neueren Definition der American Association on Mental Retardation ist ein Mensch mental behindert, wenn folgende drei Punkte gegeben sind: Der intellektuelle Funktionsgrad (IQ) liegt unterhalb von 70-75; mindestens zwei Fähigkeiten, die im täglichen Leben nötig sind (Adaptionsfähigkeiten), bedürfen der Unterstützung; die Behinderung ist vor dem 18. Lebensjahr aufgetreten.

Was bedeutet Unified®?

Unter Unified® Sport versteht man ein bahnbrechendes Konzept, bei dem Sportler mit geistiger Behinderung gemeinsam mit ihren Kollegen ohne geistige Behinderung in einer Mannschaft trainieren und zu Bewerben antreten. Der wichtigste Aspekt dieses Konzepts liegt in der sorgfältigen Auswahl der Sportler, die möglichst gleich alt sein sollten und deren Leistungsstärke vergleichbar sein sollte. Der Unified® Sport ist eine wichtige Ergänzung zu der Vielzahl an Möglichkeiten, die allen Sportlern von Special Olympics angeboten werden.

Was sind Stärkeklassen?

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Behinderungen sind die Unterschiede der sportlichen Leistungsfähigkeit der einzelnen AthletInnen gross. Deshalb werden bei Wettkämpfen Gruppierungen gemacht mit AthletInnen, die ähnlich stark sind. In diesen Stärkeklassen, denen jeweils 4-8 SportlerInnen oder Teams zugeteilt sind, erhält jede/r SportlerIn eine faire Chance.

Wann gibt es Special Olympics Weltspiele?

Die Weltspiele werden alle 2 Jahre abwechselnd als Sommer- und Winterspiele ausgetragen. Special Olympics Liechtenstein war an folgenden Spielen mit einer Delegation dabei:

Winterspiele 2001 Anchorage, Alaska
Sommerspiele 2003 Dublin, Irland
Winterspiele 2005 Nagano, Japan
Winterspiele 2009 Idaho, USA
Sommerspiele 2011 Athen, Griechenland

Weltspiele, aber auch kleine und mittlere, nationale und internationale Wettbewerbe sollen für die Teilnehmenden immer ein ganzheitliches Erlebnis darstellen. Deshalb gibt es neben dem sportlichen Wettkampf ein Rahmenprogramm mit Eröffnungsfeier, feierlichen Ehrungen der Teilnehmenden und eine Abschlussfeier. Auch gesellige Aktivitäten wie Tanzveranstaltungen und Spielabende sind Teil von Special Olympics Sportanlässen. Eine mindestens zweitägige Veranstaltung mit Übernachtung gibt dazu die Möglichkeit und beinhaltet ungezwungene Kontaktpflege.

Was ist Paralympics?


[quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paralympics]

Der Begriff «Paralympics»

Der Begriff «Paralympics» setzt sich zusammen aus Paralysis, dem griechischen Begriff für Lähmung und Olympics. Er wird offiziell zum ersten Mal 1988 bei den Olympischen Spielen in Korea verwendet. Vorher sprach man von «Weltspielen der Gelähmten», «Olympiade der Behinderten» oder «Weltspiele der Behinderten». Da "gelähmt" nur auf einen Teil der beteiligten Sportler zutrifft, wird der Begriff auch häufig als Parallel-Olympics oder Para-Olympics vom griechischen para, sich anschließen, zugehörig, neben interpretiert.

Geschichte

1948 begannen in Stoke Mandeville (England) die ersten Sportspiele für Rollstuhlfahrer am selben Tag wie die Olympischen Spiele. Der deutschstämmige Neurologe Sir Ludwig Guttman hatte sie initiiert, um die Wettkämpfe der Behinderten mit den Spielen der Nichtbehinderten zu verbinden. 1960 fanden die ersten «Weltspiele der Gelähmten» in Rom statt, aber nicht mehr parallel zu den Olympischen Sommerspielen, sondern wenige Wochen später. Seitdem finden die Paralympics alle vier Jahre statt, immer im selben Jahr wie die Olympischen Spiele. Die ersten Paralympischen Winterspiele fanden 1976 in Schweden statt. Seit 1988 finden sie auch wieder im selben Ort wie die Olympischen Spiele statt.
Wer kann bei Special Olympics mitmachen?

Das Mindestalter beträgt 8 Jahre. Die Teilnehmenden haben eine geistige/mentale Behinderung; Entwicklungsstörungen im Denken, Wahrnehmen, Urteilen; sie sind auf spezielle Lebensbegleitung angewiesen.

Was heisst geistige Behinderung/mentale Behinderung?

Aufgrund einer neueren Definition der American Association on Mental Retardation ist ein Mensch mental behindert, wenn folgende drei Punkte gegeben sind: Der intellektuelle Funktionsgrad (IQ) liegt unterhalb von 70-75; mindestens zwei Fähigkeiten, die im täglichen Leben nötig sind (Adaptionsfähigkeiten), bedürfen der Unterstützung; die Behinderung ist vor dem 18. Lebensjahr aufgetreten.

Was bedeutet Unified®?

Unter Unified® Sport versteht man ein bahnbrechendes Konzept, bei dem Sportler mit geistiger Behinderung gemeinsam mit ihren Kollegen ohne geistige Behinderung in einer Mannschaft trainieren und zu Bewerben antreten. Der wichtigste Aspekt dieses Konzepts liegt in der sorgfältigen Auswahl der Sportler, die möglichst gleich alt sein sollten und deren Leistungsstärke vergleichbar sein sollte. Der Unified® Sport ist eine wichtige Ergänzung zu der Vielzahl an Möglichkeiten, die allen Sportlern von Special Olympics angeboten werden.

Was sind Stärkeklassen?

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Behinderungen sind die Unterschiede der sportlichen Leistungsfähigkeit der einzelnen AthletInnen gross. Deshalb werden bei Wettkämpfen Gruppierungen gemacht mit AthletInnen, die ähnlich stark sind. In diesen Stärkeklassen, denen jeweils 4-8 SportlerInnen oder Teams zugeteilt sind, erhält jede/r SportlerIn eine faire Chance.

Wann gibt es Special Olympics Weltspiele?

Die Weltspiele werden alle 2 Jahre abwechselnd als Sommer- und Winterspiele ausgetragen. Special Olympics Liechtenstein war an folgenden Spielen mit einer Delegation dabei:

Winterspiele 2001 Anchorage, Alaska
Sommerspiele 2003 Dublin, Irland
Winterspiele 2005 Nagano, Japan
Winterspiele 2009 Idaho, USA
Sommerspiele 2011 Athen, Griechenland

Weltspiele, aber auch kleine und mittlere, nationale und internationale Wettbewerbe sollen für die Teilnehmenden immer ein ganzheitliches Erlebnis darstellen. Deshalb gibt es neben dem sportlichen Wettkampf ein Rahmenprogramm mit Eröffnungsfeier, feierlichen Ehrungen der Teilnehmenden und eine Abschlussfeier. Auch gesellige Aktivitäten wie Tanzveranstaltungen und Spielabende sind Teil von Special Olympics Sportanlässen. Eine mindestens zweitägige Veranstaltung mit Übernachtung gibt dazu die Möglichkeit und beinhaltet ungezwungene Kontaktpflege.

Was ist Paralympics?


[quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paralympics]

Der Begriff «Paralympics»

Der Begriff «Paralympics» setzt sich zusammen aus Paralysis, dem griechischen Begriff für Lähmung und Olympics. Er wird offiziell zum ersten Mal 1988 bei den Olympischen Spielen in Korea verwendet. Vorher sprach man von «Weltspielen der Gelähmten», «Olympiade der Behinderten» oder «Weltspiele der Behinderten». Da "gelähmt" nur auf einen Teil der beteiligten Sportler zutrifft, wird der Begriff auch häufig als Parallel-Olympics oder Para-Olympics vom griechischen para, sich anschließen, zugehörig, neben interpretiert.

Geschichte

1948 begannen in Stoke Mandeville (England) die ersten Sportspiele für Rollstuhlfahrer am selben Tag wie die Olympischen Spiele. Der deutschstämmige Neurologe Sir Ludwig Guttman hatte sie initiiert, um die Wettkämpfe der Behinderten mit den Spielen der Nichtbehinderten zu verbinden. 1960 fanden die ersten «Weltspiele der Gelähmten» in Rom statt, aber nicht mehr parallel zu den Olympischen Sommerspielen, sondern wenige Wochen später. Seitdem finden die Paralympics alle vier Jahre statt, immer im selben Jahr wie die Olympischen Spiele. Die ersten Paralympischen Winterspiele fanden 1976 in Schweden statt. Seit 1988 finden sie auch wieder im selben Ort wie die Olympischen Spiele statt.