Lasst mich gewinnen!


Doch wenn ich nicht gewinnen kann,


lasst es mich mutig versuchen.

Special Olympics Eid

Wassertag 2015

Mit viel Freude und Begeisterungen zeigten am letzten Samstag 26 Athletinnen und Athleten ihre Fähigkeiten im Wasser. Im Hallenbad HPZ fand dieses Jahr das vierte Mal der Wassertag statt. Die Stimmung und Atmosphäre, die von den Athleten und den Zuschauern ins Hallenbad getragen wurde, ist ansteckend. „Dieser Event ist für unsere MATP Athleten das Grösste. Sie trainieren das ganze Jahr über und können hier zeigen, was in ihnen steckt“, so Philipp Ott, Sportkoordinator bei Special Olympics.

 

Eröffnung

Ganz feierlich und offiziell wurde der Wassertag mit einem Einmarsch der Athletinnen und Athleten begonnen. Gut gelaunt wurden alle Zuschauer und Freunde von Special Olympics willkommen geheissen. Umrahmt wurde die Eröffnung mit einer Show der Synchronschwimmerinnen des SC Flös Buchs.

 

Individuelle Leistung

Beim anschliessenden Differenzschwimmen könnten die Schwimmer zeigen, wie konstant sie schwimmen. Gewinner ist nicht derjenige, der am schnellsten ist, sondern derjenige, der zwei Mal die gleiche Zeit über dieselbe Distanz schwimmt. „Diese Bedingung ist fair für alle“, meint Philipp Ott „denn somit werden nicht die Schwimmer untereinander verglichen, sondern jeder mit sich selbst.“

 

Ein Erfolg für besondere Athleten

Neben dem Differenzschwimmen entwickelte das OK spezielle Stationen für die MATP Athleten. MATP steht für Motor Activity Training Program und ist für Athleten, die sehr stark eingeschränkt sind und nicht an offiziellen Special Olympics Wettkämpfen teilnehmen können. Mit ihnen werden ganz bestimmte Fertigkeiten geübt, die sie im Alltag unterstützen und die sie an den MATP Anlässen zeigen können. Insgesamt wurden vier Stationen mit unterschiedlichen Zielen aufgebaut. „Für uns mag das Schwimmen oder das Gehen im Wasser kein Problem sein. Für manche Athleten kann das aber unter Umständen ganz schwierig sein. Es kann ein halbes Jahr vergehen, bis ein Athlet sich vom Beckenrand lösen traut oder im Wasser gleiten kann.“, erzählt uns Philipp Ott. Trotzdem trainieren die Athleten und erhalten hier die Möglichkeit, ihre Trainingserfolge zu zeigen.

 

Siegerehrung

Nach den MATP Stationen stand die Siegerehrung auf dem Programm. Die Freude, die beim Erreichen des Podests in den Gesichtern der Athleteninne und Athleten zu sehen war, diese puren Emotionen, waren mitreissend. Der Tag klang bei Kaffee und Kuchen (einen herzlichen Dank an den Lions Club, der für die feine Verpflegung sorgte) und mit viel Stolz über die eigene Leistung aus.

 

Die zwei Bewerbe im Fokus

 

Differenzschwimmen
Der Schwimmbewerb fandim Therapiebad HPZ statt. Jede und jeder schwamm zweimal die gleiche Distanz. Die- oder derjenige mit der kleinsten Zeitdifferenz zwischen dem ersten und zweiten Lauf gewinnt.
Die Wassertiefe beträgt ca. 1.20m. Eine Länge beträgt 14m. Nach dem Differenzschwimmen startete direkt die Spass-Staffel. Dabei wurden zufällig vierer Teams gebildet, die gegeneinander antreten.

 

MATP Stationen
Diese Stationen sind für Teilnehmer mit sehr starken Einschränkungen. Die Teilnehmer wurden von uns in vierer Gruppen eingeteilt und haben insgesamt 10 Minuten Zeit, um 4 Stationen im Wasser zu meistern. Die Wassertiefe beträgt 1,10m. Bevor es an die Stationen ging, wärmten wir uns gemeinsam im Becken auf. Folgende Stationen wurden aufgebaut:

 

  1. Schiff
  2. Pinguine
  3. Fröschli
  4. Kunststück

 

Für jede Station haben wir ein Video erstellt, damit die Stationen verständlicher sind und vor dem Event besser geübt werden konnten.

 

 

Die Athleten erhielten nach jeder erfolgreich absolvierten Station eine kleine Auszeichnung.

 

 

Bilder