Lasst mich gewinnen!


Doch wenn ich nicht gewinnen kann,


lasst es mich mutig versuchen.

Special Olympics Eid
18.03.2019
Die Tennisspieler haben am Montag in Abu Dhabi den Medaillensatz für Liechtenstein komplettiert. Ausserdem holte Matthia...
Besonders gross war die Freude bei Cassandra Marxer und Fabian Fretz, nachdem sie das Mixed-Doppel-Finale gegen Ungarn gewinnen konnten. Beide sind zum ersten Mal bei Weltspielen dabei und können die erste Goldmedaille mit nach Hause bringen. Ein besonderes Gefühl für die Athleten, aber auch für die Familien, die in der Zayed Sports City gemeinsam mitgefiebert und die Liechtensteiner Tennis-Cracks angefeuert haben haben.

Im Tennis steht vor den grossen Finals am Mittwoch (Einzel Andreas Aprile um Platz 3 und 4, sowie Cassandra Marxer im Finale) heute noch die Revanche in der Unified-Kategorie an. Hier verloren Andreas Aprile und Mariella Kranz im Tiebreak gegen Pakistan. Gewinnen sie das Rückspiel, können sie ein Spiel um Gold forcieren.

Mislik über 25km stark in Fahrt

Eine besonders erlösende Erfahrung machte der Radfahrer Matthias Mislik. Tags zuvor war er aufgrund der verfehlten Medaille sehr niedergeschlagen. Eine Behandlung durch Physio Martha Seibel ergab, dass sich seine Angespanntheit massiv auf seine Leistungsfähigkeit auswirkte. Mit gezielten Übungen brachten sie Matthias Misliks Lunge wieder zu besserer Leistungsfähigkeit. Das zahlte sich im 25km-Rennen gestern aus: Dritter Platz. Lange war Mislik an zweiter Stelle platziert, der Silbermedaillengewinner aus Malta fuhr aber taktisch clever und hätte sogar Gold gewinnen können, wäre das Rennen noch ein wenig länger gegangen.

Die Erleichterung ob der gewonnenen Bronzemedaille war allen im Rad-Team sowie den mitgereisten Eltern von Matthias Mislik anzumerken. «Matthias hat das super gemacht und sich nicht beirren lassen», erklärte Headcoach Alexandra Hasler nach dem Rennen. Mit der Medaille in der Tasche können beide Radfahrer nun befreit in die Rennen gehen. Morgen stehen bei den Radfahrern noch die 5km-Rennen beider SOLie-Athleten sowie das 10km-Zeitfahren von Marie Lohmann auf dem Programm. Erklärtes Ziel der beiden ist es, den Medaillensatz der Radfahrer nach der Silbermedaille Lohmanns und der Bronzemedaille Misliks zu komplettieren.


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17.03.2019
Für Liechtenstein läuft es aktuell sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi gut. Am zweiten Wettkampftag holte SOLie zwei w...
Der zweite Tag in Abu Dhabi war vor allem bei den Radfahrern windig und schwül. Der Sand in der Luft behinderte alle Athleten sichtlich. Die Liechtensteiner kamen damit einigermassen gut zurecht. So fuhr Marie Lohmann im ersten Rennen am Vormittag mit einer konstanten Leistung zu einer Silbermedaille über 10km auf dem Yas Marina Circuit. Lange lag sie an dritter Stelle, konnte eine andere Athletin dank ihrer Konstanz noch in der letzten Runde überholen.

Matthias Mislik wurde in einer starken Gruppe zu seiner eigenen Enttäuschung Fünfter. Bei seinem Rennen war der Wind am stärksten, was ihn sichtlich beeinträchtigte und von einem Podiumsplatz abhielt. Er bekommt heute Vormittag noch einmal eine Chance auf die von ihm heiss ersehnten Medaillen, wenn er über 25km ins Rennen geht.

Starke Tennis-Darbietungen belohnt

Sehr stark traten auch Liechtensteins Tennisspieler auf. Während es hier zwar schwül war, fiel der Wind weniger ins Gewicht. Zunächst gewann das Mixed-Doppel Fabian Fretz/Cassandra Marxer gegen Australien mit 6:0, 6:2 klar. Danach drehte Fretz im Einzel nochmal so richtig auf: Der Weltspiel-Neuling gewann sein zweites Spiel in der Dreiergruppe, womit er seine Gruppe als Erster abschliesst. In einem knappen Spiel hatte er vor allem bei den Entscheidungspunkten die Nase vorn und präsentierte sich in Topform. Am Abend durfte auch Andreas Aprile noch einmal ran.Da er im Divisioning stark aufgetreten war, wurde er in eine stärkere Gruppe gelost. Gegen den Briten war er chancenlos, obwohl er ansprechendes Tennis bot.

Nochmal Silber für Simon Fehr

Auch auf die Schwimmer war Verlass: Über 50m Brust gab es Silber. Simon Fehr war in seiner Kategorie zu zweit unterwegs. Bei Sonja Hämmerles Lauf, ebenfalls über 50m Brust, hatte am Ende noch eine Kenianerin mit 2,5 Sekunden Vorsprung. Allerdings wurde die Liechtensteinerin aufgrund eines Fehlers disqualifiziert.

Die Schwimmer haben heute wieder einen Tag Zeit, um zu regenerieren. Im Tennis hat das Unified-Team mit Andreas Aprile und Mariella Kranz seinen zweiten Auftritt. Nach einer empfindlichen Niederlage im ersten Spiel wollen sie sich rehabilitieren und – wie es bei Special Olympics Sitte ist – ihre Bestes geben, um zu gewinnen. Ausserdem im Einsatz: Das Mixed-Team Marxer/Fretz sowie Cassandra Marxer und Andreas Aprile im Einzel.

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16.03.2019
Sonja Hämmerle und Simon Fehr holten am ersten Wettkampftag der Schwimmer jeweils eine Medaille. Mathias Märk wurde Vier...

In Dubai waren die Schwimmer topmotiviert. Nach der Eröffnungsfeier am Donnerstag und dem gestrigen Familientag waren sie wieder heiss auf Sport. Als erste durfte sich Sonja Hämmerle über 50m Freistil die Bronzemedaille umhängen lassen.   Sie konnte ihren Podestplatz mit vergleichsweise grossem Vorsprung einfahren.

 

Simon Fehr holte sich in seiner Vierergruppe die Silbermedaille mit sechs Sekunden Rückstand auf Gold. Mathias Märk freute sich in seiner Achtergruppe über einen starken vierten Platz.

 

Fretz und Marxer auf Medaillenkurs

 

Auch die Schwimmer waren am Samstag im Einsatz. Die Regenfälle vom Vortag hatten ihre Spuren im Spielplan hinterlassen, weshalb sich der Spielplan änderte.  Fabian Fretz fand nach anfänglicher Nervosität immer besser in die Partie gegen einen Belgier und konnte seine technische Überlegenheit immer besser ausspielen. Er gewann schließlich verdient 6:3, 6:1. Er spielt in einer Dreiergruppe Gruppe als nächstes gegen einen Gegner aus Chile. 

 

Cassandra Marxers Partie war spannend. Die Gegnerin aus Japan war sehr schnell, konnte aber mit dem vielseitigen Tennis von Marxer nicht mithalten. Die Partie war sehr knapp, da auch einige Entscheidungspunkte den Ausschlag gegeben hatten. Schließlich konnte sich Cassandra Marxer nach heißem Kampf bei 30 Grad das Match mit 6:4, 6:2 sichern. Damit sind die Medaillenchancen weiter intakt.

 

Aufgrund der Ansetzungen war das Rad-Team abermals wettkampffrei, weshalb ihnen Headcoach Alexandra Hasler am Vormittag im Fitnessstudio ein Programm zusammengestellt hat. Die Athleten genossen den Nachmittag mit ihren Coaches und den Familien. Unter anderem stand eine Besichtigung der weltberühmten und eindrücklichen Sheikh Zayed Grand Mosque auf dem Programm.



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16.03.2019
Am Freitag lud Prinzessin Nora von Liechtenstein die Weltspiel-Delegation der Special Olympics mit den
Familien der...

Für die Athleten war der Tag nach der Eröffnungsfeier trainings- und wettkampffrei. Nach einer aufregenden Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit vielen bunten Eindrücken einer fremden Kultur eine gute Gelegenheit, etwas mit den tags zuvor  angereisten Familien zu unternehmen. Das dachte sich auch die Stiftungsratspräsidenten von Special Olympics Liechtenstein. Sie lud kurzerhand die Athleten, Betreuer und Familien zu einem Besuch in den Emirates Palace ein, wo manche Athleten ihre Eltern das ersten Mal seit einer Woche wieder sehen durften. Erwartungsgemäss war die Freude gross.

Auch dem bewährt freundschaftlichen Verhältnis zwischen Liechtenstein und der Schweiz, das von Prinzessin Nora in einer kurzen Ansprache gewürdigt wurde, wurde Ausdruck verliehen. Denn die Schweizerische Botschafterin in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Maya Tissafi, liess es sich nicht nehmen, auch einen Gruss an die Liechtensteiner Athleten zu überbringen.  Nationalrat Christian Lohr (CVP) aus Kreuzlingen überbrachte der Liechtensteiner Delegation freundschaftliche Grussworte des Bundes- und den Nationalrats. Besonders die Leistungen der Athleten würdigte er als vorbildlich.

 

 



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15.03.2019
Am Donnerstagabend fand in Abu Dhabi die Eröffnungsfeier der World Games statt.

Die Uno hat 193 Mitgliedsstaaten. Bei den World Games der Special Olympics in Abu Dhabi nehmen 195 Staaten teil. Das zeigt die Bedeutung der Spiele, denn so viele Staaten waren es noch nie gleichzeitig an einem internationalen Anlass. An die 7000 Athleten werden in 24 Sportarten auf Medaillenjagd gehen. Es ist laut den Organisatoren «der grösste sportliche und humanitäre Anlass der Welt». Mittendrin ist eine 18-köpfige Liechtensteiner Delegation.  

 

Am Donnerstagabend fand die Eröffnungsfeier im Zayed Sports City Stadion in Abu Dhabi statt. Neben den Athleten waren im gut gefüllten Stadion wohl noch 40 000 Zuschauer und Familienmitglieder der Athleten im Stadion. Auch von acht der der zehn Athleten aus Liechtenstein waren die Eltern an der emotionalen Eröffnungsfeier dabei. Sie sahen, wie ihr Team mit ihren weissen Trainingsanzügen und blau-roten Schuhen als fünftes Land in die Arena einmarschierte. Dies deshalb, weil die Nationen nach den Namen ihrer Host Towns und nicht in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen wurden. 

 

Zweistündiger Einmarsch mit Standortwechsel 

 

Für die 195 Staaten dauerte der Einmarsch zwei Stunden. Jedes Land wurde aufgerufen und von den anwesenden Zuschauern bejubelt. Besonders laut wurde es im Stadion, wenn arabische Staaten an der Reihe waren. Die Athleten genossen den Trubel und die grosse Feier. Für die zweistündige Athletenparade legte die DJ-Legende Paul Oakenfold auf und hielt die Menge damit am kochen. Es wurde ringsherum getanzt und gesungen. Auch das traditionelle Austauschen der Pins zwischen den Athleten und Coaches der verschiedensten Länder durfte nicht fehlen.  

 

Da die Musik am zugewiesenen Standort für einzelne Athleten zu laut war, weil man direkt an den grossen Boxen stationiert wurde, wiesen ihnen die Organisatoren noch während der Schlussfeier neue Plätze zu. Auch diese Möglichkeit spricht für die gute Organisation der Spiele. 

 

Emotionale Ansprachen sorgen für Stimmung 

 

Nach dem Einzug der Teams richteten Chairman von Special Olympics International, Timothy Shriver, und einige lokale und internationale Vertreter das Wort an die Teilnehmer. Sie betonten das Vermächtnis von Shrivers Mutter, Eunice Shriver-Kennedy, der Gründerin der Special Olympics. Gleichzeitig hoben die Emiratis auf der Bühne die Offenheit und die Toleranz hervor, welche in den Vereinigten Arabischen Emiraten gepflegt und hochgehalten würden. Die Grundbotschaft lautete: Die Welt soll ein besserer Ort werden und die Champions der Special Olympics zeigen vor, wie dies geschehen kann. Respekt, Toleranz und Leistung zeichnen die Spiele aus. 

 

Ganz am Schluss der Feier präsentierten Avril Lavigne, Luis Fonsi und Hussain Al Jassmi den eigens für die Spiele von komponierten Song «Right Where I’m Supposed To Be». Unter anderem wirkten bei der Komposition der Grammy-Gewinner Quincy Jones und der Songwriter Greg Wells mit. Die Performance war, wie es sich gehört, von einem riesigen Feuerwerk am Stadiondach begleitet. Ausserdem sorgten Armbänder, welche den Teilnehmern vor der Feier ausgehändigt wurden, für zusätzliche Lichteffekte per Fernsteuerung.  

 

Keine Wettkämpfe am Freitag 

 

Nach dem Ende der Feier um ca. 22.30 Uhr Ortszeit wurden alle Athleten wieder in ihre Hotels in Dubai und Abu Dhabi gebracht, was nicht ohne längere Wartezeiten möglich war. Die Athleten nutzten teilweise bereits die Gelegenheit, Schlaf vorzuholen. Glücklicherweise achteten die Organisatoren darauf, die Wettkämpfe für den Folgetag gar nicht bzw. nicht zu früh anzusetzen, sodass für die Athleten Gelegenheit bestand, länger zu schlafen. Die Eröffnungsfeier markierte nach dem Host Town Program den nächsten Meilenstein auf dem Weg zu Special Olympics Medaillen.

 

 

 

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14.03.2019
Herzlichen Dank, wir freuen uns schon sehr!   ...

Herzlichen Dank, wir freuen uns schon sehr!

 



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13.03.2019
Gestern hatten mit den Radfahrern auch die letzten Sportler von SO Liechtenstein ihren ersten Einsatz für die Divisionin...

Nach der Ankunft in den Wettkampforten war das Staunen gross. Gerade die Radfahrer Matthias Mislik und Marie Lohmann haben es mit dem Yas Hotel direkt an der Formel 1-Strecke besonders gut getroffen. Aber auch die anderen Athleten in Abu Dhabi und Dubai sind zufrieden.  

An den vergangenen beiden Tagen standen die Divisionings auf dem Programm: Die Tennisspieler und Schwimmer begannen bereits am Dienstag. Die Radfahrer absolvierten im Ausstellungszentrum von Abu Dhabi (Adnec) derweil das Healthy Athletes Program, das den Sportlern nützliche Tipps und Tricks mit auf den Weg gibt.  

 

 

Schwimmer besser als zu Hause 

 

 

Besonders gut lief es bisher den Schwimmern. Ihre Wettkampfform passt und sie schwimmen zum Teil bessere Zeiten als zu Hause. Das riesige Schwimmstadion des Hamdan Sports Center scheint die Athleten von SO Liechtenstein also besonders zu motivieren. Am Dienstag waren  die Freistil-Staffel und Mathias Märk mit 50 Meter Rücken im Einsatz. Gestern schwammen Sonja Hämmerle und Simon Fehr die 25 Meter Brust am Vormittag und mit Mathias Märk die 50 Meter Freistil am Nachmittag. 

 

 

 

Nach anfänglichen Transportschwierigkeiten (Shuttle-Busse) am ersten Tag hatten die Organisatoren am zweiten Tag bereits alles im Griff. Sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi funktioniert mittlerweile fast alles reibungslos und ohne grössere Verspätungen. 

So zum Beispiel bei den Radfahrern, die gestern auf dem Yas Marina Circuit das Divisioning  über 5km absolvierten. Hier merkte man, dass die Athleten nun schon fast eine Woche nicht mehr auf den Rädern waren. Sie fuhren verhalten und etwas verkrampft. Ausserdem schienen sie etwas überwältigt vom imposanten Drumherum. Sie haben nun, wie die Tennisspieler, zwei Tage Pause. Coach Alexandra Hasler wird in dieser Zeit schauen, dass die Sportler dennoch in Bewegung bleiben.  

 

Eröffnungsfeier mit knapp 200 Ländern und Stars 

 

 

Auch jeder Tennisspieler hatte insgesamt bereits vier Matches. Andreas Aprile hatte zusätzlich mit Mariella Kranz einen Unified-Einsatz. Nun kann die Organisation anhand der Resultate faire Gruppen für den Wettkampf bilden. Die Athleten sind alle fit und können mit den Bedingungen (Sonne, Wind, Hektik, Wartezeiten) sehr gut umgehen. Nach zwei Tagen à 10 Stunden auf der Tennisanlage des Zayed Sports Center freuen sie sich – wie der Rest der Delegation – auf die Eröffnungsfeier mit allen Athleten der über 190 Länder. Hier sehen sie Performances unter anderem von Avril Lavigne und Luis Fonsi und lokalen Stars. Auch Botschafter wie Didier Drogba und Dikembe Mutombo werden erwartet. 

 

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13.03.2019
Danke, Christoph!   ...

Danke, Christoph!

 



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12.03.2019
Danke, Büxi!   ...

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12.03.2019
Nach ihrer Anreise am Freitagabend machten sich die Athleten von Special Olympics Liechtenstein im Emirat Fujairah mit d...

Pünktlich am Freitagmorgen um 6.15 Uhr brach der Bus mit 16 Vertretern der insgesamt 18-köpfigen Special Olympics Delegation nach Zürich auf. Delegationsleiterin Brigitte Marxer reiste bereits am Dienstag an, um alle Modalitäten zu klären und die Wettkampfstätten zu inpizieren. Komplettiert wird die Delegation erst heute Mittag, wenn Philipp Ott, der stellvertretende Delegationsleiter in Abu Dhabi eintrifft. Begleitet werden die Liechtensteiner während den kommenden zwei Wochen von den zwei Delegation Aligned Liasons, Sarah aus London und Mandy aus Frankfurt. Die beiden freiwilligen Helfer stehen der Delegation mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Zwölf Stunden unterwegs 

 

Sowohl der rund sechsstündige Flug von Zürich nach Abu Dhabi als auch der anschliessende gut dreistündige Bustransfer ins Host Town Fujairah lief reibungslos. Die Athleten trafen nach einer 12-stündigen Reise müde aber zufrieden im Concorde Hotel an. Mit der Zeitverschiebung verloren sie aber noch einmal drei Stunden, weshalb es vor Ort bei der Ankunft bereits sehr spät war. So wurde das Programm am nächsten Tag mit einer kleinen Trainingseinheit mit Physiotherapeutin Martha Seibel im hoteleigenen Fitnessstudio begangen. Die Luft in der Wüste ist trocken, so nützte das Team die Zeit vor dem Mittagessen noch für eine kurze Abkühlung im Hotelpool auf dem Dach.  

 

Nach dem reichhaltig-gesunden und arabisch-schmackhaften Buffet im Hotel und einer Autogrammstunde für die Postkarten in die Heimat ging es in den Sheikh Zayed Sports Complex von Fujairah. In der riesigen Arena, wo sonst Taekwondo-Kämpfe stattfinden, hat das Gastgeberland für alle in Fujairah ansässigen Nationen ein Willkommensprogramm zusammengestellt. An verschiedenen Posten, die von Frauen aus der Stadt betreut wurden, konnte man basteln und verschiedene lokale Handwerks- und Küchenspezialitäten kennenlernen.  

 

Die grössten Spiele aller Zeiten 

 

Das Zusammentreffen mit Athleten anderer Nationen – unter anderem Schweden, Norwegen, Island, Kongo, Macao, und Myanmar – brachte eine Vorschau auf die Grösse der Spiele, welche als die grössten bisher in die Geschichte eingehen dürften. Denn insgesamt haben sich 199 Nationen aus der ganzen Welt angekündigt, die um Special Olympische Medaillen kämpfen werden.  

 

Von Schülerinen lernen 

 

Am Sonntag führte der Weg am Vormittag an eine weiterführende Mädchenschule. Hier wurde den Sportlern aus Liechtenstein und Macau von den Schülern weiteres Wissen über die Kultur und Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate spielerisch nähergebracht. Verschiedene Geschicklichkeits- und andere Aufgaben boten Raum für Spass und Kontakten zwischen den Einheimischen und den Athleten. Dank einer Programmänderung konnte die Gruppe, die tags zuvor in der früh nicht in den Genuss einer Stadtführung kam, Fotos vor dem Fort und der grossen Moschee von Fujairah machen und im Heritage Village den Spuren der arabischen Kultur folgen, ehe es im Siji-Hotel für alle Nationen einen feierlichen Abschieds-Empfang mit traditionellen Sitten gab.  

 

Nachdem nun das Team Liechtenstein mit den lokalen Sitten und Gebräuchen vertraut ist, sind die Athleten heiss auf die Spiele. Heute reisen sie dafür in die Wettkampfstätten in Abu Dhabi (Rad/Tennis) und Dubai (Schwimmen), wo morgen die Divisionings starten. Hier entscheidet sich, in welcher Gruppe welche Athleten in den Finalrunden antreten. Dafür sind die zehn Athleten nun topmotiviert.

 

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