Lasst mich gewinnen!


Doch wenn ich nicht gewinnen kann,


lasst es mich mutig versuchen.

Special Olympics Eid

In Kontakt mit Land und Leuten

Dienstag, 12.03.2019

Nach ihrer Anreise am Freitagabend machten sich die Athleten von Special Olympics Liechtenstein im Emirat Fujairah mit der arabischen Kultur vertraut. Heute geht es an die Wettkampfstätten.

Pünktlich am Freitagmorgen um 6.15 Uhr brach der Bus mit 16 Vertretern der insgesamt 18-köpfigen Special Olympics Delegation nach Zürich auf. Delegationsleiterin Brigitte Marxer reiste bereits am Dienstag an, um alle Modalitäten zu klären und die Wettkampfstätten zu inpizieren. Komplettiert wird die Delegation erst heute Mittag, wenn Philipp Ott, der stellvertretende Delegationsleiter in Abu Dhabi eintrifft. Begleitet werden die Liechtensteiner während den kommenden zwei Wochen von den zwei Delegation Aligned Liasons, Sarah aus London und Mandy aus Frankfurt. Die beiden freiwilligen Helfer stehen der Delegation mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Zwölf Stunden unterwegs 

 

Sowohl der rund sechsstündige Flug von Zürich nach Abu Dhabi als auch der anschliessende gut dreistündige Bustransfer ins Host Town Fujairah lief reibungslos. Die Athleten trafen nach einer 12-stündigen Reise müde aber zufrieden im Concorde Hotel an. Mit der Zeitverschiebung verloren sie aber noch einmal drei Stunden, weshalb es vor Ort bei der Ankunft bereits sehr spät war. So wurde das Programm am nächsten Tag mit einer kleinen Trainingseinheit mit Physiotherapeutin Martha Seibel im hoteleigenen Fitnessstudio begangen. Die Luft in der Wüste ist trocken, so nützte das Team die Zeit vor dem Mittagessen noch für eine kurze Abkühlung im Hotelpool auf dem Dach.  

 

Nach dem reichhaltig-gesunden und arabisch-schmackhaften Buffet im Hotel und einer Autogrammstunde für die Postkarten in die Heimat ging es in den Sheikh Zayed Sports Complex von Fujairah. In der riesigen Arena, wo sonst Taekwondo-Kämpfe stattfinden, hat das Gastgeberland für alle in Fujairah ansässigen Nationen ein Willkommensprogramm zusammengestellt. An verschiedenen Posten, die von Frauen aus der Stadt betreut wurden, konnte man basteln und verschiedene lokale Handwerks- und Küchenspezialitäten kennenlernen.  

 

Die grössten Spiele aller Zeiten 

 

Das Zusammentreffen mit Athleten anderer Nationen – unter anderem Schweden, Norwegen, Island, Kongo, Macao, und Myanmar – brachte eine Vorschau auf die Grösse der Spiele, welche als die grössten bisher in die Geschichte eingehen dürften. Denn insgesamt haben sich 199 Nationen aus der ganzen Welt angekündigt, die um Special Olympische Medaillen kämpfen werden.  

 

Von Schülerinen lernen 

 

Am Sonntag führte der Weg am Vormittag an eine weiterführende Mädchenschule. Hier wurde den Sportlern aus Liechtenstein und Macau von den Schülern weiteres Wissen über die Kultur und Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate spielerisch nähergebracht. Verschiedene Geschicklichkeits- und andere Aufgaben boten Raum für Spass und Kontakten zwischen den Einheimischen und den Athleten. Dank einer Programmänderung konnte die Gruppe, die tags zuvor in der früh nicht in den Genuss einer Stadtführung kam, Fotos vor dem Fort und der grossen Moschee von Fujairah machen und im Heritage Village den Spuren der arabischen Kultur folgen, ehe es im Siji-Hotel für alle Nationen einen feierlichen Abschieds-Empfang mit traditionellen Sitten gab.  

 

Nachdem nun das Team Liechtenstein mit den lokalen Sitten und Gebräuchen vertraut ist, sind die Athleten heiss auf die Spiele. Heute reisen sie dafür in die Wettkampfstätten in Abu Dhabi (Rad/Tennis) und Dubai (Schwimmen), wo morgen die Divisionings starten. Hier entscheidet sich, in welcher Gruppe welche Athleten in den Finalrunden antreten. Dafür sind die zehn Athleten nun topmotiviert.