Special Olympics ist ein internationales Sportprogramm für Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung, das weltweit Training und Anlässe ermöglicht. Special Olympics International wurde im Jahre 1968 gegründet und 1992 vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannt. Special Olympics sind Breitensport-Programme, die eine allgemeine körperliche Fitness und Beweglichkeit fördern; sie tragen dazu bei das Selbstbewusstsein, die Freude an der Bewegung und die sportliche Leistungsfähigkeit zu stärken. Das soziale, seelische und geistige Gleichgewicht soll mit den Special Olympics Programmen sowohl individuell als auch in der Familie gefestigt werden. Die sportlichen Aktivitäten werden durch Special Olympics an die Öffentlichkeit getragen und bringen allen Teilnehmenden Anerkennung.
 
Special Olympics Liechtenstein (SOLie) startete 1999 mit ersten Trainingsmöglichkeiten in den Disziplinen Schwimmen und Langlaufen. Inzwischen profitierten über 100 Sportlerinnen und Sportler von unseren wöchentlichen Trainingsangeboten. Das Mindestalter beträgt acht Jahre. Eine grosse Zahl der Aktiven nutzt die Möglichkeit sich an Wettbewerben im In- und Ausland mit anderen zu messen. Die Sportarten sind: Ski alpin, Langlauf, Unihockey, Boccia/Pétanque, Schwimmen, Rad/Bike, Gymnastik und Fussball. 
Special Olympics Liechtenstein, bisher organisatorisch im Liechtensteiner Behinderten-Verband eingebettet, tritt seit 1. Januar 2010 als eigenständige Stiftung auf. 

Unter der Leitung von ID Prinzessin Nora von Liechtenstein verfolgt die neue Stiftung Special Olympics Liechtenstein das Ziel, Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene sportliche Förderung angedeihen zu lassen.

Als weitere Mitglieder des Stiftungsrates wurden Joschi Kirschbaumer, Leo Kranz, Röbi Kubik, Adolf Real, Urs Sprenger und Natalie Wohlwend ernannt. Wie bis anhin wird die Geschäftsstelle der Stiftung Special Olympics, an der Wiesengass 17 in Schaan, durch die erfahrenen Special-Olympics-Mitarbeiterinnen Brigitte Marxer und Marion Walser geleitet.

Durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Anlässen von Special Olympics werden die Akzeptanz von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in der Gesellschaft gefördert, das soziale, seelische und geistige Gleichgewicht der Teilnehmer gefestigt und die Freude an der Bewegung sowie die sportliche Leistungsfähigkeit gestärkt.
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